Die Fachstelle Plattdeutsch der Emsländischen Landschaft lädt zu einer ganz besonderen Lesung im Rahmen des Jubiläums „75 Jahre Emslandplan – Gestern – Heute – Morgen“ ein.
Nur wenigen ist heute bekannt, dass der Emslandplan auch die Lyrik des Emslandes nachhaltig geprägt hat. Der Blick zurück lenkt den Blick nach vorn. Oder: Was sagen uns Heimatgedichte aus den 1950er und 1960er Jahren heute noch? Was ziehen wir aus ihnen über diese spannende Zeit des Aufbruchs in diesen Zeiten des Zusammenbruchs? Die Verheißung von Wohlstand, die Perspektive auf ein besseres Leben und der Glaube an die unaufhaltsame Technik. Aber auch die Zerstörung der ursprünglichen Natur und die Umwandlung in einen landwirtschaftlichen Kulturraum wurden schon damals lyrisch betrachtet. Gelesen werden Texte und Gedichte aus dieser Zeit und darüber hinaus auf Hoch- und Plattdeutsch. Zeilen vom Moor, Gedanken über den Fortschritt, über Verlust und Gewinn von Menschen aus der Region.
Gesche Gloystein, Christian Quaing und Jan-Bernd Müller stellen diese Zeitzeugen vor und bringen eigene Texte ein. Diese lenken den Blick auf das Heute, den Blick nach vorn: Was sind unsere Sehnsuchtsorte? Wohin hat der technische Wandel uns gebracht? Und wie sieht unsere Hoffnung auf ein besseres Leben hier vor Ort 2026 aus? Dr. Benjamin van der Linde, Projektleiter von 75 Jahre Emslandplan, wird kurz in das Thema einführen.
Eine Veranstaltung der Fachstelle Plattdeutsch der Emsländischen Landschaft mit dem Stadtmuseum Meppen
Datum: 21.01.2026, 19 Uhr
Der Eintritt ist frei
Ort: Stadtmuseum Meppen, An d. Koppelschleuse 19 a, 49716 Meppen
