Warum sollte man im Kindergarten Plattdeutsch oder Saterfriesisch mit den Kindern sprechen? Welche Vorteile haben die Kinder davon? Wie und wann kann man die Sprachen in den Kindergartenalltag einbringen? Welche Materialien eignen sich zur Unterstützung?
Bei der Einführung der Regionalsprache Plattdeutsch oder der Minderheitensprache Saterfriesisch als zweite Sprache in den Kindergartenalltag stellen sich viele Fragen. Ziel der Handreichung „Plattdeutsch und Saterfriesisch im Kindergarten! Das Handbuch für die Praxis“ ist es, möglichst viele davon zu beantworten. Zudem bietet der Leitfaden umfangreiches und über Jahrzehnte erprobtes Material für die pädagogische Arbeit. Er wendet sich somit an alle, die im Kindergarten mit Plattdeutsch oder Saterfriesisch arbeiten oder arbeiten wollen: von den pädagogischen Fachkräften bis zu den Ehrenamtlichen, die die Kindergärten unterstützen.
Erstellt wurde das Handbuch von Grietje Kammler vom Plattdüütskbüros der Ostfriesischen Landschaft. Übersetzt ins Nordniedersächische hat es das Länderzentrum für Niederdeutsch. Herausgeber beider Fassungen ist der Niedersächsische Heimatbund.
Hier gibt es die nordniedersächische Version zum Download:
Und hier die ostfriesische Fassung:
