Platt im Beruf: Was kann man mit Plattdeutsch machen?

Platt als Karrieresprungbrett? Welche Vorteile verschafft einem die Regionalsprache heute eigentlich noch? Diese Frage beantwortet das Länderzentrum für Niederdeutsch nun mit konkreten Beispielen: In einer vierteiligen Interviewreihe werden Menschen portraitiert, die Plattdeutsch im Berufsalltag sprechen oder sich inhaltlich damit beschäftigen.

Durch ihre Berufe bringen die vier Protagonist*innen verschiedenste Perspektiven aus den Bereichen Wissenschaft, Kultur, Schule und Journalismus mit:

  • Vanessa Kossen ist Redakteurin und Moderatorin des NDR-Magazins ‚De Noorden op Platt‘.
  • Tio Rohloff arbeitet an der Universität Oldenburg am Germanistischen Institut im Schwerpunkt Niederdeutsch und Saterfriesisch.
  • Johanna Bojarra ist Referentin für Niederdeutsch und Immaterielles Kulturerbe beim Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin.
  • Wiebke Erdtmann ist Grundschullehrerin in Rullstorf bei Lüneburg und vermittelt dort den Kindern das Plattdeutsche.

Die Interviews machen deutlich: Ob bei der pädagogischen Arbeit mit Kindern, in allen Bereichen der schulischen und vorschulischen Bildung, im Journalismus oder in der Wissenschaft: Niederdeutschkenntnisse können nicht nur eine spannende Ergänzung des Berufsalltags sein, sondern eröffnen auch neue Chancen für die berufliche Laufbahn.

So richtet sich die Reihe besonders an junge Menschen, die gerade ihren Weg ins Berufsleben finden und dabei auf die Vorteile der Regionalsprache aufmerksam gemacht werden sollen. Um auch jene zu erreichen, die bislang kein Platt verstehen, wurden plattdeutsche Passagen mit hochdeutschen Untertiteln ergänzt. Der Appell: Plattdeutsch ist ein Türöffner!

Die Interviews sind ab sofort auf dem Youtube-Kanal des Länderzentrums für Niederdeutsch abrufbar.

Das Interview mit Vanessa Kossen:

Das Interview mit Tio Rohloff:

Das Interview mit Johanna Bojarra:

Das Interview mit Wiebke Erdtmann: