Der Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern und das Fritz-Reuter-Literaturmuseum suchen das plattdeutsche Wort 2023.

„Triddelfitzen“ oder „Zoomdösch“? Wahl zur plattdeutschen Wortneuschöpfung des Jahres 2026 startet

Auch in diesem Jahr suchen das Fritz-Reuter-Literaturmuseum Stavenhagen und der Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. die schönste plattdeutsche Wortneuschöpfung des Jahres. Es stehen dabei Begriffe im Vordergrund, die hochdeutsche Wörter originell und lebendig ins Niederdeutsche übertragen, um die Sprache aktiv für den modernen Alltag weiterzuentwickeln.

Aus zahlreichen Einsendungen hat die Fachjury fünf Begriffe für die Endrunde ausgewählt, die nun zur öffentlichen Abstimmung stehen. Die Nominierten decken ein breites Spektrum aktueller Phänomene ab:

  • Triddelfitzen beschreibt das Verhalten eines Aufschneiders, der viel Meinung bei wenig Ahnung zeigt.
  • Der Batterieknoesel steht für die E-Zigarette, während Tauhusmarachen die Arbeit im Homeoffice bezeichnet.
  • Zoomdösch fängt die Müdigkeit nach zahlreichen Videokonferenzen ein.
  • Das Lögendöntje ist die plattdeutsche Antwort auf Fake-News und Falschmeldungen.

Vom 27. April bis zum 13. Mai 2026 können Sie online für Ihren persönlichen Favoriten votieren. Die Teilnahme ist über die Internetseite des Fritz-Reuter-Literaturmuseums unter www.frlm-mv.de/plattwort-des-jahres-2026/ möglich.

Welches Wort das Rennen macht, wird am 30. Mai 2026 im Rahmen der Plattdeutschen Wochen in Stavenhagen feierlich bekannt gegeben. In diesem Rahmen werden zudem die Siegerwörter aus den weiteren Kategorien präsentiert.


Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Johanna Bojarra

Referentin für Niederdeutsch und Immaterielles Kulturerbe

Mobil:    01515 587 98 98

E-Mail: bojarra@heimatverband-mv.de